Stimmen zum Meeting

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Christina Hering (LG Stadtwerke München, Siegerin 600 Meter in 1:27,68 Minuten)

"Schon in der Kurve habe ich gewusst, dass ich es schaffen werde, vorbeizugehen. Und habe es dann auf der Zielgeraden durchgezogen. Es wäre natürlich toll gewesen, noch schneller zu laufen, aber natürlich freue ich mich sehr über den Sieg. Und nur der zählt heute für mich. Dieses Jahr war ich zum vierten Mal in Folge in Pliezhausen und das war wieder mal ein toller Einstieg für mich."

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Timo Benitz (LG farbtex Nordschwarzwald, Sieger 1000m in 2:21,99 Min.)

"Mein einziges Ziel hier und heute war, zu gewinnen. Leider bin ich nicht so gut reingekommen, das lag mit am Regen, es stand halt viel Wasser auf der Bahn. Das hat dann nicht so Spaß gemacht. Kurzum: Es war ganz schön zäh. Deshalb ist auch die Zeit nicht ganz so gut. Aber ich wollte hier unbedingt meinen dritten Sieg einfahren. Die letzten 100 Meter konnte ich mich dann auf meine Qualitäten verlassen und habe es geschafft. Pliezhausen ist sehr nahe an meinem Zuhause und da macht es natürlich generell mehr Spaß zu laufen, weil mindestens 50 Prozent der Zuschauer für dich sind. Und ich freue mich immer, dass mich hier so viele Leute kennen und anfeuern."

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DLV U20 Staffel 4x100m (Katrin Fehm, Keshia Kwadwo, Sophia Junk, Jennifer Montag, 44,11 Sekunden, Qualifikation für die U20-Europameisterschaften)

„Wir sind mit der Gesamtleistung echt zufrieden. Der Start ist zwar noch ausbaufähig, aber insgesamt können wir echt zufrieden sein“, sagt Katrin Fehm. Keshia Kwadwo ergänzt: „Es ist die schnellste Zeit, seit ich in der Staffel dabei bin.“ Und Sophia Junk gibt zu: „die Anspannung war nach dem ersten verpatzten Lauf natürlich extrem hoch“. Aber: „Daher waren wir natürlich sehr zufrieden, dass es dann geklappt hat. Meine Erleichterung war echt riesengroß, als ich das Staffelholz dann beim zweiten Mal in der Hand hatte. Mit der Zeit sind wir auch sehr zufrieden, in der fortgeschrittenen Saison sollte dann eine 43er Zeit auf jeden Fall möglich sein. Und damit streben wir natürlich bei der EM nach einer Medaille.“ Einziger Wermutstropfen für die Sprintstaffel: „Letztes Jahr war die Stimmung deutlich besser. Leider war das Publikum dieses Jahr nicht ganz so laut.“

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Alexander Seeger (DLV-Bundestrainer Sprint U20 weiblich)

"Das ist eine sehr erfreuliche Zeit. Es gibt nun nur ein Ziel: den Europameistertitel. Außer Großbritannien und Frankreich kann keine Staffel in diesem Bereich laufen. 2011 waren wir das letzte Mal Europameister, es ist also an der Zeit. Die Mädels waren im zweiten Lauf sehr konzentriert und fokussiert und haben das, was sie an Aufgaben hatten, umgesetzt."

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Joshua Abuaku (LAV Oberhausen, Sieger 300m Hürden in 36,6 Sekunden)

„Für das erste Rennen war das mega gut. Mein Ziel ist es, unter 51 Sekunden (über 400m Hürden) zu kommen. Die U23-EM ist mein Saisonhöhepunkt. Wir haben im Trainingslager sehr gut gearbeitet, da wollte ich das dieses Jahr hier unbedingt mitnehmen. Denn die „Krummen Strecken“ sind wirklich mal etwas anderes, als Einstieg für uns Hürdenläufer optimal. Hier kann man sehr viel Sicherheit gewinnen, weil man nicht die komplette Distanz gehen muss. Und eben das macht für mich das Läufermeeting in Pliezhausen aus. Vor zwei Jahren war ich schon mal hier. Damals hat es mir sehr gut gefallen, aber die Anreise ist halt echt etwas weit. Daher bin ich letztes Jahr nicht da gewesen. Aber wenn es passt, werde ich immer gerne wiederkommen.“

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Georg Fleischhauer (LG Eintracht Frankfurt, Zweiter 300m Hürden in 36,6 Sek.)

„Im ersten Lauf war ich noch etwas passiv, habe zu sehr abgewartet und bin deshalb nicht aktiv auf die Hürden drauf. Das hat mir gar nicht gefallen. Der zweite war dann deutlich besser, leider von der Zeit her nicht schneller. Aber dieses Jahr sind wir voll aus dem Training heraus gelaufen. Daher ist die Zeit schon in Ordnung, aber natürlich wäre ich gerne schneller gelaufen. Aber die 34,7 Sekunden von Thomas Goller (Anm.: Meetingrekord aus dem Jahr 2001) sind halt schon ne Marke!“

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Lindy Ave (Natio-Team Athletik/NPC Germany, Siegerin 200m (T35.38), 28,14 Sekunden (Meetingrekord))

"Das ist meine dritte Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaften, natürlich bin ich glücklich! Hier ist immer ein tolles Publikum – dass für alle Athleten gleichermaßen toll geklatscht wird ist schon schön. Die Normen für London über 100 Meter und im Weitsprung hatte ich bereits in Dubai erzielt, nun ist noch die über 200 Meter dazu gekommen. Das ist super. Der Meetingrekord ist natürlich eine tolle Sache aber ich will mich einfach immer weiter verbessern."

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Jackie Baumann (LAV Stadtwerke Tübingen, Dritte 300m Hürden in 40,6 Sek. – Zweite 150m in 17,56 Sek.)

"Es war ein guter und schöner Einstand in die Saison. Insgesamt hat es gut funktioniert, obwohl ich das über die Hürden noch gar nicht erwartet hatte. Die 150 Meter waren gut und schnell. Es ist alles da, ich fühle mich gut. Jetzt müssen nur noch die Wettkämpfe passen."

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Tony van Diepen (Niederlande, Sieger 600 Meter in 1:16,58 Minuten)

"Es war Bestleistung, eine tolle Zeit für mich. Und auch der Lauf war echt toll. Es hat sich schnell und einfach angefühlt. Dieses Jahr will ich eine 45 laufen (Anm.: 1:45 Minuten über 800m). Zu Pliezhausen gibt's nur zu sagen: Den Regen könnt ihr nicht kontrollieren, der Rest war einfach super. Nächstes Jahr bin ich definitiv wieder dabei!"

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Joanna Linkiewicz (Polen, Siegerin 300m Hürden in 39,8 Sek.)

"Ich bin glücklich, weil es ein guter Start in die Saison war. Dennoch hatte ich eigentlich etwas mehr erwartet. Hier in Pliezhausen war ich zum dritten Mal und ich werde gerne auch nächstes Jahr wiederkommen. Die verkürzten 300 Meter über die Hürden sind einfach immer ein toller Auftakt in die Saison."

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Stefan Hettich (TSV Gomaringen, Zweiter 3000m in 8:05,25 Min.)

"Mit solch einer Zeit hätte ich nicht gerechnet. 8:12 hätte ich schon top gefunden, jetzt ist es einfach nur sensationell. Hinten raus muss ich noch etwas am "Kick" arbeiten. Die 1500m bleiben mein Ziel, ich will unter 3:40 Minuten laufen. Und natürlich ist die EM in Berlin 2018 mein Traum, auf den ich hinarbeite. Eigentlich habe ich mich sogar gefreut, dass es geregnet hat. Dadurch war es nicht schwül, wie in den Vorjahren, sondern kühl. Da kann man angenehm laufen."


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