05/05/18

Pliezhausen-Comeback der Hindernis-Spezialistin Antje Möldner-Schmidt

Gibt ihr Pliezhausen-Comeback: Antje Söldner-Schmidt, Europameisterin von 2014. (Foto: Archiv-Stadionmagazin)

PLIEZHAUSEN (ft) Die Hindernisläufe versprechen auch in diesem Jahr eine sehr interessante Angelegenheit zu werden. Einer der Höhepunkte: Das Comeback von Antje Möldner-Schmidt nach Babypause. Sie trifft im Schönbuchstadion auf starke nationale und internationale Konkurrenz.

Hindernis-Bundestrainer Enrico Aßmus blickt den Wettbewerben schon mit großer Vorfreude entgegen. Aus seiner Sicht eignen sich die „krummen Strecken“ ideal, um nach den Frühjahrs-Trainingslagern einen ersten echten Wettkampfreiz zu setzen: „Ein Start in Pliezhausen tut immer gut, bevor es auf die Hauptwettkampfstrecken geht.“ Auch aufgrund der stark besetzten Felder und tollen Stimmung genießt das Meeting einen hohen Stellenwert bei Aßmus und seinen Kaderathleten.

Rückkehr der Europameisterin von 2014

Ein besonderes Highlight ist die Rückkehr von Antje Möldner-Schmidt (LC Cottbus) ins Schönbuchstadion. Bereits 2009 gastierte die Hindernis-Spezialistin in Pliezhausen, stellte über 2000 Meter Hindernis ihre Bestzeit (6:15,90 Minuten) und einen über sechs Jahre währenden Meetingrekord auf, um die Saison bei der Heim-WM in Berlin mit Bestleistung im 3000 Meter Hindernis-Finale (9:18,54 Minuten) zu krönen. Nach der Geburt ihrer Tochter konkretisierten sich dann im Jahr 2016 die Comeback-Pläne der Europameisterin von 2014. Das erklärte Ziel für 2018 ist erneut das Berliner Olympiastadion, dieses Mal Austragungsort der EM. Und wieder führt der Weg zum internationalen Saisonhöhepunkt über Pliezhausen.

Internationale Gäste aus Frankreich und Tschechien

Auf die Rückkehrerin wartet allerdings starke Konkurrenz. So konnte sich EM-Teilnehmerin Jana Sussmann (LT Haspa Marathon Hamburg) in der vergangenen Saison über 3000 Meter Hindernis auf 9:39,46 Minuten steigern und musste bei ihrer Pliezhausen-Premiere nur der Schweizerin Fabienne Schlumpf den Vortritt lassen. Mit der EM- und Olympia-erfahrenen Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) wird eine weitere deutsche Spitzenläuferin (9:39,18 Minuten) erwartet. Darüber hinaus haben sich mit Ophélie Claude-Boxberger (Frankreich, 9:34,96 Minuten) und Lucie Sekanova (Tschechien, 9:41,84 Minuten) zwei internationale Gäste angekündigt, die man auf der Rechnung haben muss.