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3000 Meter: Generationen-Duell bahnt sich an

PLIEZHAUSEN (ft/kön). „Langstrecke“ im Fokus: Beim Internationalen Läufermeeting fällt auch diese traditionell etwas kürzer aus – 3000 statt 5000 Meter. Über die siebeneinhalb Stadionrunden sorgten in der Geschichte des Meetings der „krummen Strecken“ bereits der ein oder andere DLV-Athlet für einen deutschen Sieg. 2021 wird dies kein Selbstläufer, denn mit dem tschechischen Rekordhalter über 1500 Meter und zweifachem Vize-Hallenweltmeister Jakub Holuša hat sich ein internationaler Spitzenläufer angekündigt.

Rückblick: 2018 siegte Richard Ringer (LC Rehlingen) vor Amanal Petros (TV Wattenscheid 01), 2017 setzte sich Marcel Fehr (LG Filstal) durch.  Oder aber bei der bislang letzten Veranstaltung: Da lief Maximilian Thorwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd) zu einem weiteren deutschen Erfolg (8:02,28 Min.). 

Während Thorwirth heuer eine andere Wettkampfplanung verfolgt, wird mit Markus Görger (LG Region Karlsruhe) der Fünfte von 2019 (8:05,48 Min.) auch beim Läufermeeting 2021 wieder einen vorderen Platz anstreben.

 

Prominentester Name auf der Startliste ist jedoch Jakub Holuša (Tschechien). Der 33-jährige Routinier (PB 1500m: 3:32,49 Min., 3000m: 7:51,39 Min.) hat schon viele internationale Meriten gesammelt, darunter Platz 5 bei der WM 2017 und zweifaches Hallen-WM-Silber 2012 und 2016 jeweils über 1500 Meter. Über dieselbe Distanz war er 2015 außerdem Halleneuropameister. Mit seiner Vorleistung könnte er in die ewige Top 6 der Meeting-Historie vorstoßen, die von Thomas Lotik (Kenia, 7:49,50 Min.) angeführt wird.

Internationale Tickets als besonderer Anreiz

Eine ganze Reihe aufstrebender U20-Talente geht im Schönbuchstadion auf die Jagd nach internationalen Normen und will dabei die arrivierte Konkurrenz ärgern. Mit der U20-EM in Tallinn, Estland (DLV-Norm: 8:22 Min.) und der U20-WM in der Läuferhochburg Nairobi, Kenia (DLV-Norm: 8:14 Min.) stehen 2021 gleich zwei Höhepunkte im Wettkampfkalender.

Zu den Kandidaten zählen Yassin Mohumed (LG Olympia Dortmund, PB: 8:14,39 Min.), Bastian Mrochen (LG Reinhardswald, PB: 8:18,73 Min.), Vid Botolin (Slowenien, PB: 8:10,76 Min.) und Emil Bezecny (Österreich), der kürzlich als noch 15-Jähriger U18-Landesrekord über 5km lief.

 

Wer folgt auf Alina Reh?

Ihr Rekordlauf von 2019 ist das Titelmotiv der 30. Auflage des Internationalen Läufermeetings: Alina Reh schraubte den Meetingrekord vor zwei Jahren auf hochklassige 8:48,05 Minuten, wird 2021 jedoch verletzungsbedingt nicht am Start sein. 

Dafür gehen mit Denise Krebs (TSV Bayer 04 Leverkusen, PB: 9:10,07 Min.) und Vera Coutellier (ASV Köln, PB: 9:16,86 Min.) etablierte Spitzenläuferinnen ins Rennen, in dem sie sich mit Natalia Evangelidou (Zypern, PB: 9:14,36 Min.) messen werden. Auf neue Bestzeiten schielen sicher auch Svenja Pingpank (Hannover Athletics, PB: 9:21,50 Min.) und U20-Ass Anneke Vortmeier (ASV Duisburg, PB: 9:28,44 Min.).

Achtung! Wir weisen darauf hin, dass auf Anordnung der lokalen Behörden die Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden kann.