Zwei „Mittelstrecken-Asse“ gehen „fremd“
PLIEZHAUSEN (ft/kön). Ohne klar verteilte Favoritenrollen ist der Ausgang der Rennen über 3.000 Meter beim 31. Internationalen thallos Läufermeeting sehr offen. Bei den Männern können die Zuschauer gespannt sein, wie sich zwei 800- und 1.500-Meter-Spezialisten auf der Langstrecke behaupten. Auf der längsten „krummen“ Strecke kommt es dabei zum Triell mit dem litauischen Rekordhalter über 1.500 Meter. Die Felder sind gewohnt international besetzt.
Wie schlagen sich Kessler und Blake auf den „langen“ 3.000 Metern?
Einen ausgemachten Favoriten gibt es nicht, dafür „Mittelstrecken-Asse“ und viele internationale Gesichter im Feld über 3.000 Meter der Männer. Als amtierender Deutscher 800 Meter-Hallenmeister reist Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe) an; im Gepäck Bestzeiten von 1:46,11 über 800 und 3:38,46 Minuten über 1.500 Meter.
Das international besetzte Feld wird angeführt von Simas Bertasius (Litauen) – er weist Bestzeiten von 3:37,38 min. (1.500 m) und 7:55,16 min. (3.000 m) auf – und Jakub Zemanik (Tschechien, PB 3.000 m: 8:09,63 min.). Dem steht Samuel Blake (Eintracht Frankfurt) mit seiner 1.500 Meter-Bestzeit von 3:38,45 Minuten in nichts nach.
Dahinter streben Niels Laros (Niederlande), Jonathan Hofer (Schweiz) und Kevin Kamenschak (Österreich) die U20-WM-Norm von 8:15,00 Minuten an.
Offenes Feld bei den Frauen
Die erfahrene Schweizerin Nicole Egger (PB 3.000 m: 9:19,57 min.) trifft auf Landsfrau Alina Sönning (PB: 9:34,36 min.) und Paula Schneiders (LAZ Mönchengladbach), die als U20-Europameisterin im Hindernislauf 2019 einen großen internationalen Erfolg feierte.
Ein gutes Pflaster ist das Schönbuchstadion für Chiara Bermes (Lauftreff Schweich), die beim Meeting 2021 ihre Bestzeit von 9:34,02 Minuten aufstellte. (ft/kön)
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